Davids Filmecke

Repo – The genetic Opera

kein no brainer, wie anfänglich gedacht, sondern in meinen augen eine ironisch satirische meisterleistung, in der mit einer selbstverständlichkeit bäuche aufgeschlitzt werden, wenn im hintergrund monty python sounds aus dem fernseher dudeln.
die rede ist von der neuverfilmung von repo – the genetic opera – Repo Man. die handlung von und um kauf und rückerstattung von organen in einer weit entfernten zukunft (2025 sind ja nur noch 14 jahre) spielt hier nur eine untergeordnete rolle ganz im gegensatz zum original. das interessante hier, sind die filmzitate die von fritz lang´s “metropolis”, “bladerunner” ,”total recall”, “300″ und in der schlusskampfsequenz mit dem hammer im gang natürlich bis zu “oldboy” reichen.
die internationale fachpresse hat den film natürlich nach allen fassetten der kunst zerissen – platte dialoge, ein eindimensionaler jude law und ein noch viel eineindimensionallerer Forest Whitaker werden nur noch überboten von den stereotypen und viel zu häufig gesetzten musikeinspielern. aber ich bleibe dabei, repo man ist nicht wie anfänglich gedacht ein belangloser brutaler gewalt action splatter müll in einer entfernten zukunft wie z.b “gamer”, sondern eine ironisch satirische meisterleistung, ein genre-bastard, ein cyber noir.

Ich werde übrigends jetzt wöchentlich eine Filmreview zu einem meiner Lieblingsfilme schreiben. Mein erstes Thema widme ich der Tatsache das fälschlicherweise behauptet wird das “Woody Allen” ein guter Regisseur ist. More to come soon.